ehem. "Haus z. Goldenen Ring" - 2012

Dresden - Neumarkt - An der Frauenkirche. Im Haus zum Goldenen Ring, Neumarkt 3, wohnten zeitweise die Pfarrer der Frauenkirche. Ein Pfarrhaus im eigentlichen sinne war es aber nicht, sondern reihte sich in die Reihe der Dresdner Bürgerhäuser mit einer langen Geschichte ein. Ein erster Vorgängerbau dürfte bereits Ende des 16. Jahrhunderts in einfachen Formen existiert haben. Um 1720 entstand dann ein barocker Neubau mit fünf Vollgeschossen und einem Mansarddach und reichem Fassadenzierrat in Form von Phantasiekapitellen und ornamental verzierten Putzspiegeln. Dieser Bau brannte beim preußischen Beschuss 1760 ab, wobei die Umfassungswände erhalten bleiben. Relativ schnell dürfte der Bau unter Verzicht jeglichen ornamentalen Zierrates wiederhergestellt worden sein. Etwa um 1840 verzierte man die Fassade des Dresdner Hungerstiles im stil der Neorenaissance mit Verdachungen, Stockwerksgesimsen und Pilastern mit Zierkapitellen. In Anlehnung an dieses markante Eckhaus entstand dann der Neubau im Jahre 2016 ff. Man kann die städtebauliche Bedeutung der Fassaden Rekonstruktionen des Quartier QF nicht hoch genug einschätzen, bilden sie doch mit dem gegenüberliegenden Eckhaus Rampische Straße 1 ein Ensemble mit der Frauenkirche, welche zu den bedeutendsten Dresdner Sehenswürdigkeiten zählt.

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