König Friedrich August II. - 2012

Dresden - Neumarkt - Denkmal König Friedrich August II. von Sachsen. Das Denkmal im südöstlichen Bereich des Neumarktes nimmt die Stelle ein, an der sich bis 1866 der Türkenbrunnen befand. dieser wurde zum Jüdenhof hin umgesetzt. Das Denkmal stammt vom Bildhauer Ernst Hähnel, welcher es 1866/67 schuf. Friedrich August II. war der dritte König von Sachsen und folgte seinem Onkel Anton von Sachsen 1836 auf den Thron, nachdem er seit 1830 Mitregent war. Er war zweimal verheiratet. allerdings waren beide Ehen kinderlos. Ein unehelicher Sohn war mutmaßlich der Musiker und Komponist Theodor Uhlig der mit Richard Wagner in engem Kontakt stand. Unter der Regierung von Friedrich August II. wurden 1832 die Bauern von Frondienst und Erbuntertänigkeit befreit. Während der Märzrevolution 1848 berief er liberale Minister in die Regierung, hob die Zensur auf und erließ ein liberaleres Wahlgesetz. Allerdings schwenkte er beim Maiaufstand 1849 um und ließ das Militär mit preußischer Unterstützung auf das eigene Volk schießen. 1854 stürzte er in Tirol bei einem Unfall aus der Kutsche und wurde von einem Pferdehuf am Kopf getroffen, woraufhin er kurz darauf im Gasthof Neuner verstarb. Daraufhin übernahm sein jüngerer Bruder Johann die Regierung. Der König steht in Feldherrenpose mit der Rolle der Verfassung von 1831 auf einem Sockel in rotem Meißner Granit. Zu Füßen des Denkmales finden sich die Figuren, welche die Kardinalstugenden Frömmigkeit, Weisheit, Gerechtigkeit und Stärke symbolisieren.

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