Baumeister & Architekten

Hier entsteht eine Datenbank zu bedeutenden Baumeistern und Architekten Dresdens von den Anfängen im Mittelalter bis in die Neuzeit.

Das Bild der Stadt wurde von Baumeistern und Architekten aus ganz Europa geprägt. Italienische Architekten waren für die Errichtung der ersten Elbbrücke im 12. Jh. und der Katholischen Hofkirche verantwortlich und haben am Bau der Festung und des Residenzschlosses im 16. Jh. mitgewirkt. Mit dem Beginn des Barockzeitalters verstärkten sich holländische und insbesondere französische Einflüsse, kulminierend im Wirken französischer Architekten in der 1. Hälfte des 18. Jh. Waren die Baumeister in der Frühzeit meist Architekten und Bildende Künstler in einer Person, war ihre Spezialisierung auf die Zivil- bzw. Militärarchitektur am Ende des 18. Jh. abgeschlossen. Für die städtischen Baumeister hingegen ist die Abstammung aus dem Bauhandwerk lange der Normalfall. So war Ratsbaumeister George Bähr, der Erbauer der Frauenkirche, eigentlich Zimmermeister. Mit dem Bedeutungsverlust Sachsens zum Ende des 18. Jh. reduzierte sich der Einfluss auswärtiger Architekten weitgehend. Erst der gebürtige Hamburger Gottfried Semper (in Dresden 1834-1849) verlieh der Bautätigkeit in Dresden wieder internationale Bedeutung. Zu den bedeutenden aus Dresden stammenden bzw. in Dresden tätigen Architekten nach 1990 zählen Günter Behnisch (Olympiagelände München, Neubau Bundestag Bonn; in Dresden: St. Benno-Gymnasium) und Peter Kulka (Neubau Sächsischer Landtag).

Kapitel zu diesem Thema

Kronentor des Dresdner Zwingers
Kronentor des Dresdner Zwingers

1662-1736, sächsischer Architekt des Barock (u.a. Dresdner Zwinger, Grünes Gewölbe, Jagdschloss Moritzburg)

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