Hoffmannseggsches Haus

Schloßstraße 16, 01067 Dresden

Die älteste erhaltene Substanz des Gebäudes ist der Keller des 13. Jh. mit gotischer Einwölbung des 15.Jahrhunderts. Im 16. u. 17. Jh. zwei Parzellen, genutzt als Adelshäuser derer von Schönberg und von Pflugk. Im 17. Jh. Zusammenlegung mit dem Residenz- oder Fraumutterhaus (Schlossstraße 16) und u. a. Dienstwohnung M.D. Pöppelmanns. Der 2010/12 innerhalb des Swissotels "Am Schloss" rekonstruierte Bau mit Haushalle, Innenhof und Haupttreppe wohl 1738 als Durchhaus mit Schössergasse 27 für Franz Joseph Hoffmann (späterer Adelstitel "von Hoffmannsegg") durch einen Umbau älterer Substanz geschaffen. Erhaltene Bauzeichnungen des 18. Jh. lieferten die Vorlage für die Rekonstruktion durch die IPROconsult Dresden. Der im 19. Jh. verlorene Fassadenzierrat nach Analogie rekonstruiert. Auf das Anfang des 19. Jh. aufgesetzte vierte Obergeschoss mit Satteldach wurde zugunsten des barocken Mansarddaches beim Wiederaufbau verzichtet.

Lage