Landhausstraße 3

Landhausstraße 3 / 01067 Dresden

1717 wohl nach Plänen Johann Rudolph Fäschs für den Hufschmied Michael Günther errichtet. Fäsch machte sich vor allem als Architekturtheoretiker einen Namen. Die Fassade wurde nicht in Mittel- und Seitenrisalit gegliedert, sondern unterschiedlich geschmückte Fensterumrahmungen wechselten einander ab. Das bis 1945 erhaltene Eingangsportal mit zweiflügliger Tür besaß ein schmiedeeisernes Oberlicht und wurde von einem Schlußstein (Stadtmuseum Dresden) mit dem Wappen Günthers und Pferdedarstellungen bekrönt. Das Satteldach wies einst hochbarocke Gaupen mit runden bzw. ovalen Öffnungen auf, die im 19. Jh. einfachen Gaupen mit Segmentbogenfenstern weichen mussten. Das Gebäude erstreckte sich einst mit zwei Höfen in die Tiefe der Parzelle. Die Fassade ist innerhalb des Q III.2 der CG-Group bis 2018 zum Wiederaufbau vorgesehen.

Lage