Landhausstraße heute

01067 Dresden - Altstadt

Im Mittelalter führte die damals noch "platea pirnensis" genannte Gasse vom Frauentor nach Pirna. Mit der Errichtung des Festungswalles ab 1546 wurde die damalige Pirnaische Gasse gekappt und erst mit der Errichtung des Pirnaischen Tores 1591 wieder eröffnet. Sie zählte nun zu den bedeutendsten Straßen der Stadt und wurde bis in das 18. Jh. mit vornehmen Bürgerhäusern und Palais (Beichling, Hoym, Württemberg, Flemming-Sulkowski) bebaut. Nach den Zerstörungen im Siebenjährigen Krieg wurden die Bauten im spätbarocken Stil wieder aufgebaut. 1820 erfolgte mit der Niederlegung der Festungswerke die Öffnung der Stadt zum Umland. 1859 wurde die Gasse nach dem 1770-76 errichteten Landhaus benannt. Bis auf Polizeipräsidium und Landhaus wurden die Ruinen nach 1945 abgetragen. Erst mit dem Wiederaufbau des Neumarkts mit den Quartieren IV und III (u.a. Palais Hoym) im 21. Jh. erwacht die Straße zu neuem Leben.

Lage