Türkenbrunnen am Jüdenhof - 2030

Türkenbrunnen am Jüdenhof - 2030

Das Panorama vom Türkenbrunnen am Jüdenhof in Dresden, auch Friedensbrunnen genannt, zeigt die Veränderungen, die das Platzbild vom Neumarkt in Dresden zu Füßen der Frauenkirche beim Wiederaufbau im Vergleich zur historischen Situation bringen wird. Ursprünglich befand sich anstelle der Baumgruppe das Gewandhaus, ein nicht unbedeutendes Bauwerk der Renaissance, in dem beispielsweise die Neuberin (Friederike Caroline Neuber) mit ihrem deutschen Schauspiel auftrat. Gegenüber befand sich vor der Frauenkirche die barocke Wache, eines der schönsten barocken Gebäude der Stadt Dresden. Auf den Veduten des Malers Bernardo Bellotto, auch Canaletto genannt, lässt sich die Architektur dieser Bauwerke noch sehr gut nachvollziehen. Die Wache ging beim Bombardement des preußischen Königs Friedrich II. zu Grunde, das alte Gewandhaus, mittlerweile baufällig, wurde 1791 abgebrochen. Die Platzfront wurde damit begradigt und vereinheitlicht. Beim Wiederaufbau des Platzes wollte die Architektenschaft den Neumarkt wieder in drei Teilplätze, wie bis 1792 teilen und einen modernen Bau anstelle der Baumgruppe errichten. Dies wurde von der Bürgerschaft mehrheitlich abgelehnt. Als Kompromiss wird nun die Baumgruppe errichtet, die zugleich dem heutigen Wunsch nach mehr Grün im Zentrum Dresdens nachkommt. Der hier sichtbare Ellimeyersche Laden war im übrigen eines der Frühwerke des berühmten Architekten Gottfried Semper.

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