Schildmauer/Mitte - 2014

Schildmauer/Mitte - 2014

Die Schlidmauer der Burg Frauenstein ist nur in stark veränderter Form erhalten geblieben. Am Mauerfuß ist sie etwa 1,80 Meter stark. Innerhalb der Ringmauer sind mehrere Eingänge vorhanden, die aber keinesfalls alle ursprünglich sind. Der oberste unterhalb des 7.Turmes der Ringmauer ist wohl der Hauptzugang gewesen, da er am Besten überwacht werden konnte und in räumlichen Zusammenhang mit dem Torhaus am Burgzwinger steht. Dieser Eingang wurde um 1600 zum Schloßhof hin mit einem Renaissanceportal verziert. Der nächste Eingang ist leicht oberhalb vom Panoramastandort und heute zugemauert. Er wurde wohl erst nach Errichtung des Schlosses geschaffen und verband den Schlosshof mit dem Gebäude im Burgzwinger, was damals wohl seinen zweiten Eingang erhielt. Vermutlich diente der Bau als Speicher, was eine gute Erreichbarkeit zur Voraussetzung hatte. Ein weiterer Eingang ist etwas unterhalb durch Fugen und einen halben gemauerten Sturz noch erkennbar und wurde wohl ebenso erst nach Errichtung des Schlosses errichtet. Er verband einst den unteren Schlosshof mit dem äußeren Burghof und ist in einer Zeichnung von 1748 ebenso erkennbar, wie in Zeichnungen der Burgruine. Möglicherweise wurde dieser notwendig, nachdem in der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts das Gebäude am Silbermannturm am unteren Ende der Schildmauer eingestürzt war. Mit dem Bau der im Schlosshof an die Ringmauer angbauten Remise wurde dieser dritte Eingang beseitigt. Für diese Remise wurde die ruinöse Ringmauer über uns wieder aufgemauert, wenn auch mit verringerter Wandstärke, wie am Rücksprung sichtbar ist. Ein vierter Eingang befindet sich am Silbermannturm, durch den auch heute noch die Burgruine Frauenstein betreten wird. Die zurückgesetzte Wand darüber entstand frühstens um 1800. Damals beseitigte man die Ruinen des Wohnbaus am Silbermannturm und gab dem Eingang auch eine neue, wohl verbreiterte Fassung. Eine Rekonstruktion der Schildmauer in ursprünglicher Form hat zumindest einige Anhaltspunkte. Dies wäre der Eingang in den Silbermannturm, wo der Wehrgang der Schildmauer begann. Dieser muss mindestens über dem heute noch in vollständiger Stärke von 1,80 Metern vorhandenen Mauerwerk nach oben zum 7.Turm geführt worden sein. Die noch vorhandene zwei Schießscharten zeigen einen zweiten Wehrgang an, der wohl in Holz vor die Wand gesetzt wurde. Außerhalb der Ringmauer existierte vermutlich im Bereich der Vorburg ein Halsgraben, so dass sich mit der einst vollständigen Schildmauer dem Angreifer ein starkes Hinderniss entgegenstellte, aus dem "aus allen Rohren gefeuert" werden konnte. Im weiteren Verlauf der Ringmauer existierten im unteren Burghof neben dem angesprochenen Wohngebäue weitere Wirtschaftsbauten. Links davon ist der Burgzwinger mit dem Torhaus erkennbar. Darüber erheben sich die Ruinen der Kernburg. Auch von hier wird deutlich, welche eminent wichtige Funktion der nur noch spärlich erhaltene Südturm besaß, den von ihm konnte der gesamte Eingangsbereich in die Kernburg bestens überwacht werden. --- Burgruine Frauenstein: geöffnet Mai bis Oktober; Di bis So von 10:00 Uhr bis 16:00 Uhr

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