Flügelbauten

Schloss Pillnitz, an Berg- und Wasserpalais

Die vier Flügelbauten wurden von 1788 bis 1791 nach Plänen von Christian Traugott Weinlig und Oberlandbaumeister Christian Friedrich Exner errichtet. Sie ersetzten hölzerne Gewächshäuser, die zeitgleich mit der Errichtung von Berg- und Wasserpalais errichtet worden waren. Die Erweiterung des Schlosses war aufgrund der Anforderungen der kurfürstlichen Hofhaltung notwendig geworden, nachdem Pillnitz zur Sommerresidenz des Kurfürsten geworden war. Die neuen Bauten ordnen sich den vorhandenen Mittelbauten von M. D. Pöppelmann geschickt unter. Dies wird durch die Übernahme der Dachformen, den spätbarocken Lisenenstil und die Säulenstellungen an den Seitenrisaliten erreicht. Zudem erhält der Schlosshof mit ihnen eine ideale bauliche Fassung. Im Inneren des Westflügels des Bergpalais erhielten sich Innenarchitekturen nach Entwürfen von C. T. Weinlig im typischen Zopfstil der Zeit. Heute werden die Flügelbauten vom Kunstgewerbemuseum der SKD genutzt.

Lage